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meinGPT im Vergleich: Langdock, innoGPT und ChatGPT Business (2026)

meinGPT ist eine KI-Plattform aus Deutschland, die GPT, Claude, Gemini und Mistral in einer DSGVO-konformen Oberfläche bündelt – gehostet bei Hetzner in deutschen Rechenzentren und zertifiziert nach ISO 27001. Wir zeigen dir, was meinGPT kann, was es kostet und wie es sich gegen Langdock, innoGPT und ChatGPT Business schlägt.

Viele Unternehmen im DACH-Raum stehen 2026 vor derselben Frage: Die Mitarbeitenden nutzen längst ChatGPT, Claude oder Gemini, oft mit privaten Accounts und ohne klare Regeln. Die IT will das zentral steuern, der Datenschutz braucht einen AVV und klare Datenflüsse, und die Geschäftsführung will wissen, was das Ganze pro Kopf kostet. Genau für dieses Szenario sind Multi-Modell-Plattformen wie meinGPT gebaut.

In diesem Vergleich schauen wir uns meinGPT im Detail an und stellen es drei direkten Alternativen gegenüber: Langdock aus Berlin, innoGPT aus Vechta und ChatGPT Business von OpenAI. Wenn du einen breiteren Überblick suchst, lohnt sich auch unser Artikel zu den ChatGPT-Alternativen 2026.

Was ist meinGPT? Die KI-Plattform für den Mittelstand erklärt

meinGPT ist ein Produkt der SelectCode GmbH aus Unterhaching bei München. Die Plattform positioniert sich als „KI-Use-Case-Plattform für den Mittelstand“: Statt nur einen Chat bereitzustellen, will meinGPT Unternehmen vom ersten Prompt bis zur Automatisierung ganzer Prozesse begleiten. Laut Anbieter arbeiten über 500 Unternehmen mit der Plattform, darunter LAUDA, Kurtz Ersa, ifm, ZDF Studios und die Volkswohl Bund Versicherungen.

Der Kern ist ein Chat, in dem du zwischen mehr als zehn KI-Modellen verschiedener Anbieter wählst. Darum herum hat meinGPT eine ganze Reihe an Werkzeugen gebaut: Assistenten mit eigenem Wissen, einen Meeting-Notetaker, fertige KI-Apps, Workflows, Automations und Data Tables. Alles läuft über einen Workspace, in dem Admins Nutzer, Modelle, Limits und Kosten zentral verwalten.

meinGPT KI-Chat: Oberfläche mit Assistenten, Workflows, Apps und Modellauswahl
Die meinGPT Chat-Oberfläche: links Assistenten, Workflows, Prompt-Bibliothek und Apps, in der Eingabe Websuche und Modellauswahl. (Quelle: meingpt.com)

meinGPT Funktionen: Chat, Assistenten, Meetings und Automations

meinGPT KI-Chat mit Websuche und Dateianalyse

Im Chat hängst du Dateien und Bilder direkt an, lässt Dokumente auswerten oder übersetzen und schaltest bei Bedarf die Websuche zu. Die verwendeten Quellen zeigt meinGPT mit an. Längere Texte bearbeitest du in einem separaten Artefakt-Modus und exportierst sie anschließend. Chats sind standardmäßig privat und werden nur über einen bewusst erzeugten Link geteilt.

meinGPT Assistenten: eigenes Wissen für Teams

Assistenten sind vorkonfigurierte KI-Helfer mit eigenem System Prompt, festem Modell und hinterlegtem Wissen. Ein Vertragsprüfer, ein Datenanalyst oder ein Angebotsassistent für den Vertrieb lässt sich so einmal bauen und im Team teilen. Über Rollen und Freigaben steuerst du, wer welchen Assistenten nutzen darf.

meinGPT Assistenten-Editor: eigenen KI-Assistenten mit System Prompt und Modell anlegen
Im meinGPT Assistenten-Editor legst du Name, Modell, Standardprojekt und System Prompt fest. (Quelle: meingpt.com)

meinGPT Meeting-Notetaker für Teams, Zoom und Meet

Der Meeting-Notetaker transkribiert Gespräche aus Microsoft Teams, Zoom und Google Meet und überführt sie direkt in Zusammenfassungen und nächste Schritte. Das Feature ist in jeder Lizenz enthalten, ein separates Notetaker-Tool brauchst du damit nicht.

meinGPT Meeting-Notetaker: Transkription und Zusammenfassung von Video-Calls
Der meinGPT Meeting-Notetaker transkribiert Video-Calls und fasst sie zusammen. (Quelle: meingpt.com)

meinGPT Workflows, Automations und Data Tables

Mit Workflows verbindest du mehrere KI-Schritte zu einem wiederholbaren Ablauf. Automations gehen einen Schritt weiter: Sie starten geteilte Assistenten im Hintergrund, ausgelöst durch eingehende E-Mails, authentifizierte Webhooks oder feste Zeitpläne. Jeder Lauf wird mit Status, Zeitstempel, Ergebnis und Fehlern protokolliert.

Data Tables verwandeln Dokumentensammlungen in strukturierte Projektdaten: Jede Datei wird ein Datensatz mit extrahierten Feldern, typisierten Spalten und berechneten Werten. Praktisch ist das etwa für Lastenhefte, Verträge oder Rechnungen. meinGPT weist selbst darauf hin, dass Data Tables noch Beta sind und geschäftskritische Extraktionen eine menschliche Prüfung brauchen.

meinGPT Integrationen und Outpost

meinGPT bietet native Connectoren für Microsoft 365 (SharePoint, OneDrive, Outlook, Teams), Google Workspace und Atlassian sowie Anbindungen an HubSpot, Salesforce und weitere SaaS-Tools. Für eigene Systeme unterstützt die Plattform Custom MCP-Server. Wie du selbst einen MCP-Server baust, zeigen wir dir in unserem Guide MCP-Server mit n8n erstellen. Für No-Code-Automatisierung gibt es Integrationen mit Make, Power Automate und n8n.

Outpost ist die Antwort auf die Frage, wie lokale Daten in die Cloud-Plattform kommen: Ein Outpost-Gerät im Firmennetz baut eine verschlüsselte, ausgehende Verbindung zu meinGPT auf. Eingehende Ports musst du nicht öffnen. Darüber lassen sich lokale Ordner und Netzlaufwerke (Early Access) sowie PostgreSQL-Datenbanken, lokale MCP-Server und HTTP-Endpunkte (Private Beta) anbinden.

meinGPT Modelle: GPT, Claude, Gemini und Mistral im Überblick

Ein wesentlicher Unterschied zu ChatGPT Business: meinGPT ist modellagnostisch. Laut der offiziellen Modellübersicht teilt die Plattform die Modelle in drei Datenschutz-Stufen ein, die Admins pro Workspace freigeben:

  • Nur EU (Stufe 1): Mistral Medium 3 und 3.5, Magistral 1.2 und Codestral direkt über Mistral AI, dazu GPT-OSS 120B und Kimi K3 über Nebius.
  • EU-Hosting (Stufe 2): GPT-5.x, GPT-4.1, GPT-4o, o3 und o4-mini über Microsoft Azure; Claude Opus, Sonnet und Haiku sowie Gemini 2.5 und 3.5 Flash über Google Vertex.
  • Weltweit mit Data Privacy Framework (Stufe 3): DeepSeek, weitere Kimi-Modelle, o3-pro und GPT-5 Pro über Azure sowie Gemini 3 Flash und 3.1 Pro über Vertex.

Für Bilder stehen unter anderem FLUX.2 Pro und Flex, GPT Image 2 und Gemini 2.5 Flash Image bereit – laut meinGPT ausschließlich in EU-Regionen. Wie EU-Hosting über Azure grundsätzlich funktioniert, erklären wir in unserem Artikel KI-Modelle DSGVO-konform auf Azure hosten.

Wichtig für die Einordnung: meinGPT entwickelt keine eigenen Sprachmodelle. Die Plattform, der Datenlayer und die Verwaltung laufen in Deutschland, die Modelle selbst stammen von OpenAI, Anthropic, Google, Mistral und weiteren Anbietern. Wer strikt keine US-Anbieter will, schränkt den Workspace auf Stufe 1 ein.

meinGPT Datenschutz und Sicherheit: Hosting, ISO 27001 und Privacy Filter

Beim Thema Datenschutz liefert meinGPT die Punkte, die eine Datenschutzprüfung typischerweise abfragt:

  • Hosting in Deutschland: Plattform und Datenlayer laufen in Hetzner-Rechenzentren.
  • Zertifizierung: ISO/IEC 27001:2022 für das Informationssicherheits-Managementsystem.
  • Verschlüsselung: AES-256 für gespeicherte Daten, TLS 1.3 bei der Übertragung.
  • Privacy Filter: Sensible Daten werden vor der Anfrage an das Modell maskiert. Das Prinzip kennst du vielleicht aus unserem Artikel zum OpenAI Privacy Filter.
  • Zugriffskontrolle: SSO mit Microsoft Entra ID, MFA und rollenbasierte Rechte; SCIM-Provisionierung im Governance-Add-on.
  • Berufsgeheimnisträger: Eine Vereinbarung nach § 203 StGB ist über das Governance-Add-on möglich.

Ein Hinweis zur Einordnung: DSGVO-Konformität hängt nie allein vom Tool ab. Welche Modellstufe du freigibst, welche Daten ins System dürfen und wie du Mitarbeitende schulst, entscheidet am Ende über das Risiko. meinGPT schreibt selbst, dass das Governance-Add-on Steuerung und Dokumentation unterstützt, aber keine rechtliche Prüfung ersetzt.

meinGPT Preise 2026: Lizenz, Modellbudget und Add-ons

Das Preismodell von meinGPT besteht aus drei Bausteinen: Plattformlizenz, Modellbudget und optionalen Add-ons. Die Lizenz ist progressiv gestaffelt – nur die Nutzer in der jeweiligen Stufe werden zum niedrigeren Preis berechnet. Alle Preise gelten pro Nutzer und Monat:

Nutzer Jährliche Abrechnung Monatliche Abrechnung
1-50 18,00 € 20,00 €
51-100 13,50 € 15,00 €
101-250 9,90 € 11,00 €
251-500 7,20 € 8,00 €
501+ 5,40 € 6,00 €

Modellbudget: Die Lizenz enthält keine Modellkosten. Du wählst entweder ein festes Budget von 9 € pro Nutzer oder einen gemeinsamen Pool für den Workspace. Als Planungswert für den Pool schlägt meinGPT 2,31 € pro Nutzer und Monat vor. Abgerechnet wird in Credits, wobei 1 Credit 0,01 € entspricht.

Add-ons: Governance (Entra-ID-Gruppensync, SCIM, KI-Richtlinien, Pflichttrainings, § 203-Vereinbarung) kostet 1,35 € pro Nutzer und Monat. Outpost startet bei 225 € pro Monat. Persönliche Begleitung bei Use-Case-Auswahl und Rollout gibt es auf Anfrage.

Rechenbeispiel für 100 Nutzer: 50 Nutzer zu 18 € plus 50 Nutzer zu 13,50 € ergeben 1.575 € Lizenz pro Monat bei jährlicher Abrechnung, also 15,75 € pro Kopf. Mit dem vorgeschlagenen Pool-Budget von 231 € kommst du auf rund 1.806 € im Monat. Einen kostenlosen Test bietet meinGPT direkt über die Website an.

meinGPT vs. Langdock vs. innoGPT vs. ChatGPT Business im Vergleich

Alle vier Plattformen adressieren dasselbe Problem, setzen aber unterschiedliche Schwerpunkte. Die folgende Tabelle zeigt die wichtigsten Unterschiede (Stand: September 2026, Preise laut offiziellen Preisseiten):

meinGPT Langdock innoGPT ChatGPT Business
Anbieter / Sitz SelectCode GmbH, Unterhaching Langdock GmbH, Berlin innoGPT, Vechta OpenAI, USA
Einstiegspreis 18 € (jährlich) / 20 € (monatlich) pro Nutzer ab ca. 18 € pro Nutzer (jährlich, netto), abhängig von Nutzerzahl und Modelloption 25 € pro Nutzer (netto) 21 € (jährlich) / 26 € (monatlich) pro Nutzer
Modellkosten separates Budget (fest 9 € oder Pool) wahlweise inklusive oder nach Verbrauch Premium-Budget inklusive, aufstockbar inklusive, mit Nutzungslimits
Mengenrabatt ja, progressiv bis 5,40 € Enterprise ab 1.000 Nutzern Enterprise individuell Enterprise individuell
Modelle GPT, Claude, Gemini, Mistral, DeepSeek, Kimi u. a. 40+ Modelle, u. a. GPT, Claude, Gemini mehrere Anbieter, Standard- und Premium-Modelle nur OpenAI-Modelle
Hosting Hetzner, Deutschland EU Deutschland Datenresidenz in der EU wählbar
Meeting-Notetaker inklusive (Teams, Zoom, Meet) nicht auf der Preisseite genannt nicht auf der Preisseite genannt Aufnahmemodus
Lokale Daten on-prem Outpost (ab 225 €/Monat, Early Access) Dedicated Deployment (Enterprise) Self-Hosting (Enterprise) nicht vorgesehen
§ 203 StGB über Governance-Add-on nicht auf der Preisseite genannt eigene § 203-Lizenz ab 20 Lizenzen nicht auf der Preisseite genannt
Testphase kostenlos testen 7 Tage, 5 € Credits 7 Tage kein Business-Test ausgewiesen

meinGPT vs. Langdock

Langdock aus Berlin nennt über 10.000 Unternehmen als Kunden. Die Business-Lizenz kostet laut Preisrechner ab rund 18 € netto pro Nutzer bei jährlicher Abrechnung, wobei du wählst, ob die Modellnutzung inklusive ist. Workflows sind mit 2.500 Läufen pro Monat enthalten, größere Pakete starten bei 539 € pro Workspace. Das Governance-Add-on (3,50 € pro Nutzer) ist bis zum 1. Januar 2027 kostenlos. meinGPT punktet gegenüber Langdock vor allem bei größeren Teams durch die progressive Staffel, beim integrierten Meeting-Notetaker und bei Outpost für lokale Datenquellen.

meinGPT vs. innoGPT

innoGPT verlangt 25 € netto pro Nutzer und Monat, dafür ist ein Premium-Budget für die Modelle bereits enthalten und lässt sich per Einmalpaket aufstocken. Ein klarer Vorteil von innoGPT ist die eigene § 203-Lizenz für Kanzleien, Steuerberatungen und Praxen. Ein PII-Filter kostet dort ab 69 € pro Monat extra. meinGPT ist bei kleinen Teams mit geringer Nutzung günstiger, weil du das Modellbudget knapp planen kannst. Bei intensiver Nutzung von Premium-Modellen kann das inkludierte Budget von innoGPT die einfachere Kalkulation sein.

meinGPT vs. ChatGPT Business

ChatGPT Business kostet 21 € pro Nutzer bei jährlicher und 26 € bei monatlicher Abrechnung, eine Premium-Lizenz mit fünffacher Nutzung liegt bei 105 € bzw. 130 €. Du bekommst die neuesten OpenAI-Modelle, Codex, ChatGPT Work und Konnektoren zu Microsoft 365, Google Workspace oder Slack. Die Einschränkung: Du bist auf OpenAI-Modelle festgelegt, und der Vertragspartner sitzt in den USA. Wer Claude, Gemini und europäische Modelle parallel nutzen oder Plattform und Daten in Deutschland halten will, ist mit meinGPT besser bedient. Wer ohnehin tief im OpenAI-Ökosystem arbeitet und Codex nutzen will, fährt mit ChatGPT Business einfacher.

meinGPT vs. andere KI-Plattformen: die wichtigsten Vorteile

  • Progressive Preisstaffel: Ab 51 Nutzern sinkt der Lizenzpreis stufenweise bis auf 5,40 € pro Kopf. Für größere Mittelständler ist das spürbar günstiger als Festpreise um 20-25 €.
  • Modellwahl nach Datenschutz-Stufe: Admins geben Modelle gezielt nach Hosting-Region frei, von reinen EU-Modellen bis zu globalen Anbietern mit Data Privacy Framework.
  • Meeting-Notetaker inklusive: Transkription und Zusammenfassung für Teams, Zoom und Meet sind ohne Zusatztool enthalten.
  • Outpost für lokale Systeme: Netzlaufwerke, Datenbanken und MCP-Server im eigenen Netz werden ohne eingehende Ports angebunden.
  • Transparente Kostensteuerung: Limits und Verbrauch pro Nutzer sind im Admin sichtbar, abgerechnet wird in Credits zu 0,01 €.
  • Hosting und Firmensitz in Deutschland: Plattform bei Hetzner, ISO 27001:2022, deutscher Vertragspartner.

Die Kehrseite: Das zweiteilige Preismodell aus Lizenz und Modellbudget macht die Gesamtkosten schwerer planbar als ein Pauschalpreis. Außerdem befinden sich zentrale Differenzierungsmerkmale wie Outpost und Data Tables noch in Early Access bzw. Beta. Wenn du das Budget im Blick behalten willst, hilft ein Blick auf unsere Analyse der Copilot Studio Kosten – dort zeigen wir, wie credit-basierte Modelle in der Praxis abrechnen. Und wer Daten gar nicht in die Cloud geben will, findet in unserer Ollama-Anleitung den Weg zur lokalen KI.

Mehr erfahren: meinGPT

Videos zu meinGPT

Weiterführende Artikel

meinGPT: Häufige Fragen (FAQ)

Was kostet meinGPT?

Die meinGPT Lizenz kostet 18 € pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung (20 € monatlich) für die ersten 50 Nutzer und sinkt progressiv bis auf 5,40 € ab 501 Nutzern. Dazu kommt ein Modellbudget, entweder fest 9 € pro Nutzer oder als gemeinsamer Pool. Governance kostet 1,35 € pro Nutzer, Outpost ab 225 € pro Monat. Alle Details findest du auf der meinGPT Preisseite.

Ist meinGPT DSGVO-konform?

meinGPT hostet Plattform und Daten bei Hetzner in Deutschland, ist nach ISO/IEC 27001:2022 zertifiziert und verschlüsselt Daten mit AES-256 und TLS 1.3. Ein Privacy Filter maskiert sensible Daten vor der Modellanfrage. Welche KI-Modelle genutzt werden dürfen, legst du als Admin über drei Datenschutz-Stufen fest – von „nur EU“ bis „weltweit mit Data Privacy Framework“.

Welche KI-Modelle bietet meinGPT?

meinGPT bietet unter anderem GPT-5.x, GPT-4.1 und o3 über Microsoft Azure, Claude Opus, Sonnet und Haiku sowie Gemini über Google Vertex, Mistral-Modelle direkt über Mistral AI sowie DeepSeek und Kimi. Für Bilder stehen FLUX.2, GPT Image 2 und Gemini 2.5 Flash Image bereit. Die aktuelle Liste steht in der meinGPT Modellübersicht.

Was ist der Unterschied zwischen meinGPT und ChatGPT Business?

ChatGPT Business (21 € jährlich, 26 € monatlich pro Nutzer) bietet ausschließlich OpenAI-Modelle, Vertragspartner ist OpenAI in den USA. meinGPT bündelt Modelle mehrerer Anbieter, betreibt die Plattform in Deutschland und ergänzt einen Meeting-Notetaker, Outpost für lokale Daten und eine progressive Preisstaffel für größere Teams.

Welche Integrationen unterstützt meinGPT?

meinGPT bietet native Connectoren für Microsoft 365 (SharePoint, OneDrive, Outlook, Teams), Google Workspace und Atlassian, dazu Anbindungen an HubSpot, Salesforce und weitere SaaS-Tools. Eigene Systeme bindest du über Custom MCP-Server an, lokale Datenquellen über Outpost. Für Automatisierungen gibt es Integrationen mit n8n, Make und Power Automate. Eine Übersicht liefert die meinGPT Integrations-Doku.

Fazit: Für wen lohnt sich meinGPT?

meinGPT ist eine durchdachte Plattform für mittelständische Unternehmen, die mehrere KI-Modelle zentral, kontrolliert und mit Hosting in Deutschland bereitstellen wollen. Die Stärken liegen in der progressiven Preisstaffel, der Modellfreigabe nach Datenschutz-Stufen und Funktionen wie Meeting-Notetaker und Outpost, die die Wettbewerber auf ihren Preisseiten nicht im Standardumfang ausweisen.

Für kleine Teams mit wenigen Nutzern ist der Preisunterschied zu Langdock, innoGPT oder ChatGPT Business gering – hier entscheiden eher Modellwahl, Integrationen und die Frage, ob du ein inkludiertes Modellbudget bevorzugst. Ab etwa 50 Nutzern spielt meinGPT seinen Kostenvorteil aus. Unser Tipp: Nutze die kostenlosen Testphasen, lass zwei oder drei Teams parallel mit echten Use Cases arbeiten und entscheide dann auf Basis von Nutzung und tatsächlichem Modellverbrauch.

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