KI-Transparenz: Wie wir KI bei Bildern und Texten einsetzen

Kurz gesagt: Ein Teil unserer Beitragsbilder ist mit KI erstellt — diese tragen den Hinweis „Symbolbild – mit KI erstellt“ direkt am Bild. Ein größerer Teil sind Screenshots echter Produkte, Websites und Dashboards; die sind nicht KI-generiert und tragen deshalb bewusst keinen Hinweis. Unsere Texte entstehen KI-gestützt und werden vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft.

Bilder: wir unterscheiden zwei Arten

KI-generierte Bilder. Für Nachrichten und Erklärstücke erzeugen wir Beitragsbilder mit KI-Bildmodellen — von schematischen Illustrationen bis zu fotorealistischen Szenen. Jedes dieser Bilder trägt die Kennzeichnung „Symbolbild – mit KI erstellt“ direkt darunter, nicht im Footer versteckt.

Screenshots. Der größere Teil unserer Bilder zeigt reale Benutzeroberflächen: Produktankündigungen von OpenAI, Google oder Anthropic, Dashboards, Benchmark-Tabellen aus Papers, n8n-Workflows, Tool-Oberflächen. Diese Aufnahmen sind nicht KI-generiert, sondern dokumentieren, was wirklich auf dem Bildschirm steht. Sie tragen deshalb keine KI-Kennzeichnung — eine solche Kennzeichnung wäre schlicht falsch und würde die Aussage über die abgebildeten Produkte verfälschen.

Diese Unterscheidung ist uns wichtiger als eine bequeme Pauschalkennzeichnung. Bei einer Publikation über KI muss erkennbar bleiben, was Beleg ist und was Illustration.

Ebenfalls nicht KI-generiert: unser Logo, eingebundene Grafiken aus Originalquellen und alle Zahlen in Tabellen und Fließtext.

Texte: KI-gestützt, redaktionell verantwortet

Wir setzen KI beim Recherchieren, Strukturieren, Übersetzen und Formulieren ein — bei einer Publikation über KI wäre alles andere unglaubwürdig. Die redaktionelle Verantwortung bleibt davon unberührt: Jeder Beitrag wird vor der Veröffentlichung von einem Menschen geprüft, Angaben werden gegen die Originalquelle kontrolliert, und was sich nicht belegen lässt, fliegt raus oder wird als unsicher gekennzeichnet.

Verantwortlich für den Inhalt nach § 18 Abs. 2 MStV: siehe Impressum. Diese Verantwortung lässt sich nicht an ein Modell delegieren — wenn in einem Beitrag etwas falsch ist, ist das unser Fehler, nicht der einer Software.

Was wir nicht mit KI machen

  • Benchmarks oder Messwerte erzeugen. Zahlen aus Papers, Modellkarten und Herstellerangaben werden zitiert, nicht generiert. Wo wir eigene Tests machen, steht das dabei.
  • Screenshots nachstellen. Wenn wir eine Oberfläche zeigen, ist es die echte Oberfläche — kein KI-Bild, das aussieht wie ein Interface.
  • Produkte, Preise oder Releases erfinden. Sprachmodelle halluzinieren Versionsnummern, Funktionen und Termine besonders zuverlässig. Genau deshalb wird jede Produktangabe gegen die Primärquelle geprüft.
  • Zitate erzeugen. Wörtliche Zitate stammen aus der verlinkten Quelle.

Rechtlicher Hintergrund

Seit dem 2. August 2026 gilt Artikel 50 der EU-Verordnung über künstliche Intelligenz (KI-VO / AI Act). Er verpflichtet Betreiber, KI-erzeugte Bilder offenzulegen, die reale Personen, Gegenstände, Orte oder Ereignisse realistisch darstellen. Wir kennzeichnen alle KI-generierten Bilder, auch die erkennbar schematischen — eine Teilkennzeichnung nach einer für Leser nicht nachvollziehbaren Grenze wäre weniger transparent, nicht mehr.

Für KI-gestützte Texte sieht die Verordnung eine Ausnahme von der Kennzeichnungspflicht vor, wenn die Inhalte einer menschlichen Prüfung unterliegen und eine benannte Person die redaktionelle Verantwortung trägt. Das ist bei uns der Fall — wir schreiben es hier trotzdem hin.

Fehler gefunden?

Wenn ein Bild falsch oder gar nicht gekennzeichnet ist oder eine Angabe nicht stimmt, sag uns Bescheid — Kontaktmöglichkeiten stehen im Impressum. Wir korrigieren das und vermerken die Änderung im Beitrag.

Stand: 29. Juli 2026