N8n vs Make: Installation, Download & Setup-Vergleich 2025

Dieser Vergleich zwischen n8n und Make hilft dir, die passende Automatisierungsplattform für deine spezifischen Anforderungen zu finden. Beide Tools haben unterschiedliche Stärken in Bezug auf Installation, technische Kontrolle und Benutzerfreundlichkeit.

  • Self-Hosting vs. Cloud ist die grundlegende Entscheidung zwischen n8n und Make. Während n8n dir mit seinem Self-Hosting-Ansatz volle Datenkontrolle bietet, punktet Make mit einer sofortigen Einsatzbereitschaft ohne technische Vorkenntnisse.
  • Der Installationsaufwand variiert erheblich zwischen beiden Plattformen. N8n benötigt 30 bis 60 Minuten technisches Setup mit Server-Ressourcen (mindestens 1 GB RAM), während Make in weniger als 5 Minuten über den Browser startklar ist ohne jegliche Hardware-Anforderungen.
  • Die Integrationsbibliothek unterscheidet sich quantitativ und qualitativ. Make bietet über 2000 vorgefertigte Module mit intuitiver Drag-and-Drop-Bedienung, während n8n mit 400 Integrationen mehr Anpassungstiefe durch benutzerdefinierte JavaScript-Erweiterungen ermöglicht.
  • Kostenstrukturen begünstigen unterschiedliche Nutzungsszenarien. N8n wird mit steigender Nutzung kostengünstiger (ab etwa 15.000 Operationen monatlich), während Make durch sein transparentes Preismodell bei kleineren Teams oder sporadischer Nutzung wirtschaftlicher ist.
  • Wartungsaufwand und technische Kontrolle stehen in direktem Verhältnis. N8n erfordert regelmäßige Updates und Server-Wartung (2-4 Stunden monatlich), bietet jedoch volle Datenschutzkontrolle. Make eliminiert Wartungsaufgaben komplett, verarbeitet Daten aber in der Anbieter-Cloud.

Die Wahl hängt letztlich von deinem technischen Know-how, Datenschutzanforderungen und gewünschter Einstiegsgeschwindigkeit ab. Fortgeschrittene Teams nutzen oft beide Plattformen parallel für unterschiedliche Automatisierungsanforderungen.

Du willst 2025 mit Automatisierung durchstarten, weißt aber nicht, ob du auf n8n oder Make setzen sollst? 🚦 Dann bist du hier goldrichtig. Über 55 % aller KMUs stehen vor genau dieser Entscheidung: maximale Flexibilität durch Self-Hosting – oder doch lieber “Zero IT-Aufwand” per Cloud?

Die richtige Wahl kann für dein Team bedeuten, endlich lästige Copy-Paste-Jobs loszuwerden – oder sich monatelang mit Installations-Frust herumzuschlagen. Klar: Wer einmal falsch abbiegt, zahlt am Ende entweder drauf oder schränkt seine Kreativität massiv ein.

Wir nehmen dich an die Hand und checken für dich:

  • Installation & Download: Wie viel “Bastelei” braucht jede Lösung wirklich?
  • Setup & Wartung: Wieviel Zeit und Nerven investierst du bis zum ersten Live-Workflow?
  • Kosten, Datenschutz & Skalierung: Wo lauern die versteckten Aufwände?
  • Praxistipps & Mini-FAQs: Welche Stolperfallen gibt’s – und wie meisterst du sie?

Ob du für dein Marketing, Produktmanagement oder Growth-Hacking arbeitest: Nach diesem Artikel weißt du, welches Tool dein Workflow-Buddy wird – und was du lieber bleiben lässt. Unser Prinzip: radikal klar, hands-on, ohne Glorifizierung und leeres Buzzword-Bingo.

Also: Docker oder doch Drag&Drop? Lass uns direkt einsteigen – und finde heraus, welches Automation-Setup 2025 wirklich zu deinem Tempo passt.

Table of Contents

Was ist der grundlegende Unterschied: Self-Hosting vs. Cloud-only

Die Wahl zwischen n8n und Make entscheidet sich bereits bei der grundlegenden Architektur-Philosophie. Während n8n dir die volle technische Kontrolle über deine Automatisierungs-Infrastruktur gibt, setzt Make auf maximale Benutzerfreundlichkeit ohne technische Hürden.

n8n: Die technische Flexibilität der Selbstverwaltung

N8n erfordert einen Download vom GitHub-Repository oder npm-Package und anschließende Installation auf deiner eigenen Infrastruktur. Du hast drei Hauptwege zur Verfügung:

  • Docker-Installation (empfohlen für Produktivumgebungen)
  • npm-Installation für Entwickler mit Node.js-Kenntnissen
  • Desktop-App für lokale Tests und kleinere Projekte

Die kostenlose Open-Source-Version gibt dir vollständige Kontrolle über Server, Datenbank und alle verarbeiteten Informationen. Du bestimmst, wo deine Workflows laufen und wie deine Daten gespeichert werden.

Make: Der sofortige Einstieg ohne technische Hürden

Make funktioniert als reine Software-as-a-Service-Lösung direkt im Browser. Nach der Account-Erstellung kannst du sofort mit dem Erstellen von Workflows beginnen – kein Download, keine Installation, kein Server-Management erforderlich.

Die Plattform übernimmt automatisch:

  • Hosting und Infrastruktur-Management
  • Updates und Wartung
  • Skalierung bei steigenden Anforderungen
  • Backup und Verfügbarkeit

💡 Tipp: Welcher Ansatz passt zu dir?

Wähle n8n Self-Hosting, wenn du technische Grundkenntnisse besitzt, Datenschutz-Kontrolle benötigst oder langfristig Kosten sparen möchtest. Entscheide dich für Make, wenn du binnen Minuten produktiv werden willst und keine IT-Ressourcen für Server-Management aufwenden kannst.

Der Unterschied: n8n verlangt einmalig 30 bis 60 Minuten Setup-Zeit, bietet dafür aber unbegrenzte Anpassungsmöglichkeiten. Make startet in unter 5 Minuten, bindet dich jedoch an die vorgegebene Cloud-Infrastruktur.

Der n8n-Installationsprozess: Schritt-für-Schritt erklärt

Die Installation von n8n erfordert technische Vorbereitung, bietet dir aber vollständige Kontrolle über deine Automatisierungs-Infrastruktur. Der Prozess dauert typischerweise 30 bis 60 Minuten, abhängig von deiner gewählten Installationsmethode.

Download und Vorbereitung

Vor der Installation prüfst du die Systemanforderungen: mindestens 1 GB RAM, empfohlen sind 2 GB oder mehr. Du hast drei Hauptoptionen für den Download:

  • GitHub-Repository: Aktuellste Entwicklerversion mit neuesten Features
  • npm-Package: Stabile Version für Node.js-Umgebungen
  • Desktop-App: Vorkompilierte Anwendung für lokale Tests

Node.js Version 16 oder höher ist für alle Installationswege außer Docker erforderlich.

Installation mit Docker (empfohlener Weg)

Docker vereinfacht die Installation erheblich. Du erstellst eine docker-compose.yml-Datei mit folgenden Schritten:

  1. Container-Konfiguration: Definiere n8n-Image und Datenbank-Container
  2. Umgebungsvariablen setzen: Webhook-URL, Zeitzone und Datenbank-Verbindung
  3. Volumes einrichten: Persistente Datenspeicherung für Workflows
  4. Container starten: docker-compose up -d startet alle Services

💡 Tipp: Verwende immer ein externes Volume für /home/node/.n8n, um Datenverlust bei Updates zu vermeiden.

Alternative Installationsmethoden

Für spezielle Anforderungen stehen weitere Optionen zur Verfügung:

  • npm-Installation: npm install n8n -g für systemweite Installation
  • Desktop-App: Download von n8n.io für Windows, macOS und Linux
  • Cloud-Hosting: Verwaltete n8n-Cloud ab 20 Euro monatlich

Erste Konfiguration und Sicherheit

Nach der Installation richtest du deinen Admin-Account über die Web-Oberfläche ein. Konfiguriere SSL-Zertifikate für HTTPS-Zugriff und plane von Anfang an deine Backup-Strategie für Workflow-Daten und Konfigurationsdateien.

Die Docker-Installation bietet dir das beste Verhältnis aus Einfachheit und Kontrollmöglichkeiten für professionelle Automatisierungs-Projekte.

Make-Setup: In 5 Minuten startklar

Make überzeugt durch maximale Benutzerfreundlichkeit ohne technische Hürden. Du benötigst weder Downloads noch Installationen – nur einen Webbrowser und wenige Minuten Zeit für den kompletten Setup-Prozess.

Account-Erstellung und Onboarding

Der Registrierungsprozess bei Make ist bewusst simpel gehalten. Nach der kostenlosen Anmeldung mit E-Mail-Adresse erhältst du sofort Zugang zur Plattform, während die Verifizierungs-E-Mail im Hintergrund versendet wird.

Das Dashboard begrüßt dich mit einem interaktiven Onboarding-Tutorial, das in ca. 3 Minuten die wichtigsten Funktionen erklärt. Besonders wertvoll: Die Template-Galerie zeigt über 1.000 vorgefertigte Automatisierungen, sortiert nach Kategorien wie Marketing, E-Commerce oder Produktivität.

💡 Tipp: Starte mit einem Template aus deinem Fachbereich – das spart Zeit und zeigt sofort praktische Anwendungsmöglichkeiten.

Interface-Tour und erste Automation

Der Drag-and-Drop-Editor funktioniert intuitiv wie ein visuelles Flowchart-Tool. Du ziehst Apps aus der linken Sidebar ins Arbeitsfeld und verbindest sie durch einfaches Klicken miteinander.

Jede Automation beginnt mit einem Trigger (zum Beispiel „neue E-Mail in Gmail“) und führt zu einer oder mehreren Actions (wie „Daten in Google Sheets eintragen“). Die Verbindungslinien zeigen den Datenfluss visuell an.

Test-Läufe starten funktioniert mit einem Klick auf den „Run once“-Button. Make zeigt dir in Echtzeit, welche Daten zwischen den Apps übertragen werden – perfekt zum Debugging und Verstehen der Automation.

Make transformiert komplexe Workflow-Automatisierung in eine 5-Minuten-Aufgabe für Nicht-Techniker. Die Kombination aus sofortigem Zugang, visueller Benutzerführung und umfangreicher Template-Bibliothek macht den Einstieg so reibungslos wie bei kaum einer anderen Automatisierungsplattform.

Technische Anforderungen im direkten Vergleich

Die Wahl zwischen n8n und Make hängt maßgeblich von deinen technischen Ressourcen und IT-Präferenzen ab. Während n8n als Self-Hosting-Lösung eigene Server-Infrastruktur benötigt, läuft Make vollständig in der Cloud des Anbieters.

Server und Hardware-Requirements

n8n benötigt dedizierte Ressourcen für die Self-Hosting-Variante. Das Minimum liegt bei 1 Gigabyte RAM, für produktive Umgebungen solltest du jedoch mindestens 2 bis 4 Gigabyte einplanen. Bei komplexeren Workflows mit vielen parallelen Ausführungen steigt der Speicherbedarf entsprechend.

Die CPU-Anforderungen variieren je nach Workflow-Komplexität. Ein Standard-VPS mit 2 CPU-Kernen reicht für kleine Teams aus, größere Implementierungen benötigen entsprechend mehr Rechenleistung.

Make eliminiert Hardware-Anforderungen vollständig, da die gesamte Verarbeitung auf den Servern des Anbieters stattfindet. Du benötigst lediglich eine stabile Internetverbindung und einen aktuellen Webbrowser.

Wartung und Updates

Die Wartungsunterschiede sind erheblich. n8n erfordert regelmäßige manuelle Updates, Sicherheitspatches und Backup-Management. Du musst Downtime-Fenster planen und Updates testen, bevor sie produktiv geschaltet werden.

Make übernimmt diese Aufgaben automatisch. Updates erfolgen transparent im Hintergrund, ohne dass du eingreifen musst. Die Verfügbarkeit liegt laut Anbieter bei über 99,9 Prozent.

Sicherheits- und Compliance-Aspekte

Bei Self-Hosting trägst du die vollständige Verantwortung für Datenschutz und Sicherheit. Das bedeutet SSL-Zertifikate, Firewall-Konfiguration und regelmäßige Sicherheitsupdates liegen in deinen Händen.

Beide Plattformen erfüllen DSGVO-Anforderungen, jedoch unterscheiden sich die Implementierungen:

  • n8n: Vollständige Datenkontrolle, lokale Speicherung möglich
  • Make: Datenverarbeitung in EU-Rechenzentren, automatische Compliance-Features

💡 Entscheidungshilfe: Verfügst du über IT-Expertise und willst maximale Kontrolle? Dann n8n. Bevorzugst du wartungsfreie Automatisierung? Make ist die bessere Wahl.

Integration und Konnektivität: 400 vs. 2000 Apps

Die Anzahl verfügbarer Integrationen entscheidet regelmäßig über den Erfolg deiner Automatisierungsstrategie. n8n bietet 400 Integrationen mit maximaler Anpassungstiefe, während Make mit über 2000 vorgefertigten Modulen die breiteste Abdeckung liefert.

n8n: Tiefe Anpassungen mit 400+ Integrationen

n8n verfolgt einen API-First-Ansatz, der dir grenzenlose Flexibilität ermöglicht. Du kannst eigene Nodes mit JavaScript entwickeln und sogar komplexe Datenverarbeitungslogik direkt in den Workflow einbauen.

Die wichtigsten Stärken:

  • Custom-Node-Entwicklung für jede API oder interne Systeme
  • Community-Marketplace mit zusätzlichen Integrationen
  • Webhook-Support für alle REST-APIs ohne vorgefertigte Nodes
  • Vollständige Kontrolle über Datenfluss und Verarbeitung

Make: Breite Abdeckung mit 2000 + vorgefertigten Modulen

Make punktet mit der größten Integrations-Bibliothek am Markt. Die meisten populären Tools funktionieren sofort ohne zusätzliche Konfiguration oder Programmierung.

Entscheidende Vorteile:

  • Out-of-the-box-Integrationen für Salesforce, HubSpot, Shopify etc.
  • Template-System mit vorgefertigten Workflow-Blueprints
  • Visual Mapping zwischen verschiedenen Apps ohne Code
  • Automatische Updates bei API-Änderungen durch Make-Team

Praxis-Vergleich: Gleiche Automation, unterschiedliche Wege

Beispiel Slack-Google Sheets-E-Mail Workflow: Make benötigt 10 Minuten Setup mit Drag-and-Drop, n8n erfordert 30 bis 60 Minuten für Konfiguration und Tests.

Langfristig zeigt n8n seine Stärken: Wartungsaufwand bleibt konstant niedrig, während Make bei API-Updates gelegentlich Template-Anpassungen erfordert.

Die Entscheidung hängt von deinem Team ab: Breite Abdeckung ohne Programmierung spricht für Make, tiefe Anpassbarkeit und Kostenkontrolle für n8n.

Kosten-Nutzen-Analyse für 2025

Die Kostenfrage entscheidet regelmäßig über die Plattformwahl – doch die versteckten Ausgaben können deine Kalkulation komplett über den Haufen werfen. Wir rechnen beide Ansätze transparent durch.

n8n Preisstruktur: Flexibel, aber mit Tücken

Die Self-Hosted-Version ist kostenlos, doch Server-Kosten von monatlich 20 bis 100 Euro kommen hinzu. Für professionelle Teams startet n8n Cloud bei 20 Euro pro Monat für bis zu drei aktive Workflows.

Die versteckten Kosten bei Self-Hosting:

  • Server-Hosting: 20 bis 150 Euro monatlich je nach Anforderung
  • Entwicklerzeit für Setup: 16 bis 40 Stunden initial
  • Wartung und Updates: 2 bis 4 Stunden pro Monat
  • SSL-Zertifikate und Backup-Lösungen: 10 bis 30 Euro monatlich

Make Pricing: Transparent, aber skalierungsintensiv

Make startet mit 1.000 kostenlosen Operationen pro Monat – perfekt für erste Tests. Die kostenpflichtigen Pläne beginnen bei 9 US-Dollar monatlich pro Benutzer für 10.000 Operationen.

Typische Kostenfallen bei wachsender Nutzung:

  • Operations steigen überraschend schnell bei komplexen Workflows
  • Multi-Step-Automationen verbrauchen mehrere Operations pro Durchlauf
  • Team-Lizenzen multiplizieren die Grundkosten schnell

💡 Tipp: ROI-Berechnung nach 12 Monaten

Kleines Team (bis 5 Personen): Make kostet 540 bis 1.080 Euro jährlich, n8n Self-Hosting ca. 800 bis 1.500 Euro inklusive Arbeitszeit.

Mittleres Team (10 bis 20 Personen): n8n wird bei 1.200 bis 2.000 Euro pro Jahr deutlich günstiger als Make mit 2.160 bis 4.320 Euro.

Die Faustregel: Ab 15.000 Operationen monatlich oder bei mehr als acht aktiven Benutzern rechnet sich der technische Aufwand von n8n finanziell. Make punktet hingegen bei sporadischer Nutzung und wenn Entwicklerzeit teurer ist als die laufenden Lizenzkosten.

Praxisbeispiel: Mittelständisches Marketing-Team

Schauen wir uns an, wie ein fünfköpfiges Marketing-Team eines Mittelständlers seine Lead-Generierung automatisiert – einmal mit n8n, einmal mit Make.

Ausgangssituation und Anforderungen

Das Team der Mustermann GmbH möchte drei kritische Systeme verknüpfen:

  • HubSpot CRM für Lead-Management
  • Mailchimp für Newsletter-Kampagnen
  • LinkedIn Sales Navigator für Social Selling

Budget: 500 Euro monatlich. Technische Expertise: Ein Mitarbeiter mit grundlegenden Programmierkenntnissen.

n8n-Implementierung: Der technische Weg

Server-Setup dauert 2 bis 3 Tage und erfordert Docker-Kenntnisse. Der technisch versierte Mitarbeiter installiert n8n auf einem virtuellen Server für 25 Euro monatlich.

Die Workflow-Entwicklung nimmt 1 bis 2 Wochen in Anspruch:

  • Custom JavaScript-Nodes für LinkedIn-API programmieren
  • HubSpot-Webhook-Trigger konfigurieren
  • Mailchimp-Segmentierung nach Lead-Status automatisieren

Zusätzlich entstehen 8 Stunden Aufwand für Dokumentation und Team-Schulungen.

Make-Alternative: Der Express-Ansatz

Account-Setup in 2 Stunden erledigt: Registrierung, Template „CRM to Email Marketing“ ausgewählt, API-Schlüssel eingetragen.

Die Anpassung dauert nur 1 bis 2 Tage:

  • Vorgefertigte HubSpot-Mailchimp-Verbindung aktivieren
  • LinkedIn-Modul per Drag-and-Drop hinzufügen
  • Filter-Regeln über grafische Oberfläche definieren

Team-Onboarding erfolgt in einer einstündigen Schulung – keine Programmierkenntnisse nötig.

Langzeit-Betrachtung nach 6 Monaten

n8n zeigt höhere Wartungsintensität: Zwei Server-Updates, ein API-Ausfall durch LinkedIn-Änderungen, monatlich 4 Stunden Maintenance.

Make läuft wartungsarm: Automatische Updates, nur einmal manuelle Anpassung bei Mailchimp-Änderung nötig.

Produktivitätsgewinn bei beiden Lösungen: 30 Prozent weniger manuelle Arbeit, jedoch unterschiedliche Team-Präferenzen. Während der Entwickler die n8n-Flexibilität schätzt, bevorzugen vier Kollegen Makes intuitive Bedienung für spontane Anpassungen.

Migration und Wechsel-Szenarien

Plattform-Wechsel zwischen n8n und Make werden immer häufiger, da Teams ihre Automatisierungsanforderungen besser verstehen. Die meisten Migrationen entstehen durch veränderte Prioritäten oder gewachsene technische Kompetenz.

Von Make zu n8n: Wann und wie

Die häufigsten Wechselgründe sind steigende Make-Kosten bei hohem Workflow-Volumen und der Wunsch nach vollständiger Datenkontrolle. Unternehmen mit über 50.000 monatlichen Operationen zahlen regelmäßig mehr als 200 Euro pro Monat bei Make.

💡 Tipp: Wenn du mehr als drei Stunden wöchentlich mit Workflow-Optimierung verbringst, rechtfertigt das regelmäßig den n8n-Wechsel.

Workflow-Migration vorbereiten

Make bietet keinen direkten Export für n8n-Import. Du musst jeden Workflow manuell in n8n nachbauen:

  • Dokumentiere alle aktiven Make-Scenarios mit Screenshots
  • Identifiziere kritische Datenverbindungen und API-Schlüssel
  • Teste n8n-Äquivalente für jede Make-App-Verbindung
  • Plane eine Woche Parallelbetrieb für Stabilitätstests

Von n8n zu Make: Der Express-Wechsel

Wartungsmüdigkeit treibt die meisten n8n-zu-Make-Wechsel an. Teams ohne dedizierte IT-Ressourcen investieren regelmäßig 5 bis 10 Stunden monatlich in Server-Wartung und Updates.

Workflow-Übertragung optimieren

Make’s Template-System beschleunigt die Migration erheblich. Die meisten n8n-Workflows haben Make-Äquivalente in der Template-Galerie:

  • Suche zuerst nach vorgefertigten Make-Templates
  • Identifiziere fehlende Integrationen früh im Prozess
  • Dokumentiere Custom-JavaScript-Logik für Make-Alternativen

Der Migrationszeitaufwand beträgt typischerweise zwei bis vier Wochen für komplexe Setups. Teams mit über zehn aktiven Workflows sollten eine schrittweise Migration über mehrere Monate planen, um Geschäftsunterbrechungen zu vermeiden.

Entscheidungshilfe: Deine optimale Plattform finden

Die Wahl zwischen n8n und Make hängt von sechs kritischen Faktoren ab, die über Erfolg oder Frust deiner Automatisierungsprojekte entscheiden. Diese praktische Bewertungsmatrix führt dich zur optimalen Lösung für dein Team.

Quick-Assessment: Die 6 entscheidenden Fragen

Beantworte diese Fragen ehrlich, um deine ideale Plattform zu identifizieren:

  1. Technische Expertise: ermöglicht jemand in deinem Team Docker-Container verwalten und Server konfigurieren?
  2. Datenkontrolle: Müssen sensible Daten auf eigenen Servern bleiben?
  3. Ressourcen: Sind 20 bis 50 Euro monatlich für Server plus Wartungszeit verfügbar?
  4. Zeitrahmen: Soll die erste Automation in Stunden oder Wochen funktionieren?
  5. Integrationen: Brauchst du maßgeschneiderte Verbindungen oder reichen Standard-Apps?
  6. Skalierung: Planst du hunderte komplexe Workflows oder moderate Automatisierung?

Scoring-Matrix für objektive Bewertung

Punkte-System (1-5 pro Kategorie):

  • Technisches Know-how (hoch = n8n, niedrig = Make)
  • Datenschutz-Anforderungen (critical = n8n, standard = Make)
  • Setup-Geschwindigkeit (sofort = Make, geduldig = n8n)
  • Budget-Flexibilität (fix = Make, variabel = n8n)

Auswertung: 12+ Punkte für technische Kriterien sprechen für n8n, 12+ für Business-Kriterien für Make.

Hybrid-Ansätze und Kombinationen

Du musst dich nicht für eine Plattform entscheiden. Clevere Teams nutzen beide parallel:

  • Make für schnelle Marketing-Automationen und Standard-Integrationen
  • n8n für komplexe Datenverarbeitung und interne System-Verbindungen
  • Migrations-Strategie: Start mit Make, Wechsel zu n8n bei wachsenden Anforderungen

Diese Dual-Platform-Strategie maximiert Flexibilität, während Teams schrittweise technische Kompetenz aufbauen können.

Deine Entscheidung empfiehlt sich auf konkreten Projektanforderungen basieren, nicht auf theoretischen Vorteilen. Der beste Automatisierungs-Stack ist der, den dein Team tatsächlich nutzt.

Fazit

Die Wahl zwischen n8n und Make entscheidet über die Zukunftsfähigkeit deiner Automatisierungsstrategie. Während Make dir sofortigen Erfolg ohne technische Hürden ermöglicht, bietet n8n unbegrenzte Anpassbarkeit für komplexere Anforderungen.

Die wichtigsten Erkenntnisse für deine Entscheidung:

  • Make eignet sich perfekt, wenn du binnen Stunden produktiv werden willst und Standard-Integrationen ausreichen
  • n8n ist die bessere Wahl bei hohem Workflow-Volumen, speziellen Datenschutz-Anforderungen oder wenn technische Expertise vorhanden ist
  • Kosten-Break-Even liegt bei ca. 15.000 monatlichen Operationen – darüber wird n8n deutlich günstiger
  • Hybrid-Ansätze funktionieren: Start mit Make, Migration zu n8n bei wachsenden Anforderungen
  • Der Wartungsaufwand unterscheidet sich erheblich: Make läuft wartungsfrei, n8n benötigt 2-4 Stunden monatliche Betreuung

Deine nächsten Schritte:

Starte mit einer kostenlosen 30-Tage-Testphase beider Plattformen. Baue denselben einfachen Workflow parallel auf – zum Beispiel „E-Mail zu Tabelle zu Slack-Nachricht“.

Bewerte nicht nur die Setup-Zeit, sondern auch die Benutzerfreundlichkeit für dein ganzes Team. Die beste Automatisierungsplattform ist die, die tatsächlich genutzt wird.

Die Zukunft gehört Teams, die Automatisierung als Kernkompetenz begreifen – nicht als notwendiges Übel. Egal für welche Plattform du dich entscheidest: Der erste Workflow ist wichtiger als die perfekte Plattformwahl.