Microsoft erweitert seine Power Apps um KI-Funktionen: Die neue Model Context Protocol (MCP)-Integration ermöglicht es Entwicklern, intelligente Agenten direkt in Business-Anwendungen einzubinden. Damit sollen Unternehmen ihre Workflows deutlich effizienter gestalten können.
Power Apps wird zur Plattform für KI-Agenten
Microsoft hat zwei wichtige Neuerungen für Power Apps angekündigt, die aktuell in der Public Preview verfügbar sind: die Integration des Model Context Protocol (MCP) sowie einen verbesserten Agent Feed. Beide Features zielen darauf ab, KI-gestützte Assistenten nahtlos in Business-Anwendungen zu integrieren.

Was ist das Model Context Protocol?
Das Model Context Protocol (MCP) ist ein offener Standard, der es KI-Modellen ermöglicht, mit verschiedenen Datenquellen und Tools zu kommunizieren.
Für Power Apps bedeutet das konkret: Entwickler können jetzt MCP-Server einbinden, die den Zugriff auf Unternehmensdaten, APIs und externe Systeme ermöglichen. Die KI-Agenten können damit Informationen aus unterschiedlichen Quellen abrufen und verarbeiten – ohne dass für jede Schnittstelle eigener Code geschrieben werden muss.
Die Einrichtung erfolgt über den Power Apps Maker-Bereich, wo Entwickler MCP-Server konfigurieren und mit ihren Agenten verbinden können. Microsoft verspricht eine einfache Integration, die auch für Low-Code-Entwickler handhabbar sein soll.
Verbesserter Agent Feed für bessere Übersicht
Zusätzlich zur MCP-Integration in Power Apps hat Microsoft den Agent Feed überarbeitet. Diese Funktion zeigt Nutzern eine personalisierte Übersicht aller KI-Agenten, die in ihren Power Apps verfügbar sind. Der Feed soll dabei helfen, schnell den richtigen Assistenten für eine bestimmte Aufgabe zu finden – beispielsweise für Datenanalysen, Automatisierungen oder Kundenanfragen.

Warum ist das relevant?
Mit dieser Erweiterung positioniert sich Microsoft deutlich im Wettbewerb um KI-gestützte Business-Tools. Während andere Anbieter ebenfalls auf KI-Agenten setzen, versucht Microsoft durch die Integration in die bereits weit verbreitete Power Platform einen Vorteil zu erlangen. Unternehmen, die bereits Power Apps nutzen, können so ohne großen Aufwand KI-Funktionen in ihre bestehenden Workflows einbauen.
Die Offenheit des MCP-Standards ist dabei ein wichtiger Punkt: Statt auf proprietäre Lösungen zu setzen, ermöglicht Microsoft die Anbindung verschiedener Datenquellen und Dienste.
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Fazit
Die neuen Features befinden sich noch in der Preview-Phase, zeigen aber die Richtung, in die Microsoft seine Low-Code-Plattform entwickelt. Wer die Funktionen testen möchte, kann sie bereits jetzt in Power Apps ausprobieren. Ein Termin für die allgemeine Verfügbarkeit wurde noch nicht genannt.

Ralf Schukay liebt Analytics, Python & alles mit Daten. In seiner Freizeit spielt er Synthesizer (Nord, Novation), joggt und fährt Gravel Bike. Er arbeitet als Teamlead Analytics & Conversion mit einem fitten und netten Team in der Berliner Digitalagentur >MAI mediaworx<









